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Archive for the ‘Kinder- und Jugendbibliothek’ Category

Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule – ein Handbuch

In Bibliotheksmarketing, Bibliotheksprojekte, Informationskompetenz, Kinder- und Jugendbibliothek, Lesen on 12 Dezember 2012 at 14:27

Um die Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken, Schulen und Lehrpersonen professionell und fruchtbar gestalten zu können, wurde von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich ein Handbuch erstellt, das Lehrpersonen und dem Bibliothekspersonal wichtige und nützliche Tipps im Hinblick auf eine Vernetzung und Zusammenarbeit untereinander gibt.

Sie finden im Handbuch (www.bischu.zh.ch) Materialien, Hinweise und Links, die man herunterladen, ergänzen und auf die jeweilige Situation anpassen kann.

Die folgenden Themen finden Sie online:

Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule

 

Pädagogik (in der Schulbibliothek und in der öffentlichen Bibliothek)

 

Grundlagen (für Entwicklungsarbeit in Bibliothek und Schule)

 

Sie finden auf der Homepage ebenfalls ein Verzeichnis der vielen Institutionen, die sich für die Entwicklung von Gemeinde- und Schulbibliotheken einsetzen.

Ausserdem finden Sie Hinweise auf Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich LIteralität und Bibliothekswesen für Lehrpersonen und Bibliothekspersonal.

 

www.bischu.zh.ch

 

 

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Die Jugendbibliothek des 21. Jahrhunderts – Jugendliche als Zielgruppe in öffentlichen Bibliotheken

In Bibliotheksentwicklung, Kinder- und Jugendbibliothek on 14 Juni 2010 at 07:59

Öffentliche Bibliotheken bieten Kindern und Erwachsenen viel: Veranstaltungen, Lesungen, Leseanimation und Führungen, nur um einige zu nennen. Um die Zielgruppe Jugendliche hingegen bemühen sich öffentliche Bibliotheken (noch) wenig. Sie werden vielerorts als mühsam und als nicht einfach zufriedenzustellen empfunden. Die Jugendlichen wiederum fühlen sich in ihren (Medien-) Interessen nicht ernst genommen, wie Jochen Dudeck von der Kommission der Kinder- und Jugendbibliotheken in der Mai-Ausgabe des BuB (S. 392) erklärt.

Um ein Konzept für Jugendbibliotheken zu entwickeln, fand am 4. Leipziger Bibliothekskongress eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Die Jugendbibliothek des 21. Jahrhunderts“ statt. Nachfolgend fasse ich die wichtigsten Fragen und Themen zusammen, die als Anregung für eigene, weiterführende Gedanken und Projekte zum Thema „Jugendliche in der Bibliothek“ dienen können:

 – Mit welchen Angeboten (Medien, Dienstleistungen usw.) können wir die Zielgruppe Jugendliche erreichen?

– Wie sollten innovative Bibliotheksräumlichkeiten für Jugendliche aussehen?

– Wie stellen wir uns in Zukunft eine Beteiligung der Jugendlichen in der Bibliothek vor?

– Soll die Jugendbibliothek einfach ein etwas anderes Jugendzentrum sein?

– Sollen Beratungsangebote (Berufsberatung usw.) integriert werden? Wenn ja, welche?

– Wie weit sollen die Öffnungszeiten angepasst werden? Bis 22h an Wochenenden?

Eine interessante Schlussfrage, die am Kongress ebenfalls aufgeworfen wurde, war:

– Ist eine Beziehung bei aller gegenseitigen Wertschätzung auf Augenhöhe wirklich möglich?

Unter der folgenden Adresse kann die aktuelle Diskussion verfolgt und auch aktiv mitgeredet werden:

http://jugendbibliothek21.wordpress.com/

Claudia Kovalik

Medienkompetenz und Bibliothekspartnerschaften

In Bibliotheksentwicklung, Informationskompetenz, Kinder- und Jugendbibliothek on 30 November 2009 at 15:09

EU: Fokus auf Medienkompetenz

Über gute Medienkompetenz zu verfügen ist heutzutage ein fast schon unabdingbarer Bestandteil des täglichen Lebens. Die Europäische Kommission definiert Medienkompetenz als „grundlegende Voraussetzung für demokratische Partizipation und gesellschaftliche Verantwortung“ und stellt in einem Factsheet ihre Aktivitäten im Bereich Medienkompetenz vor. In der von der EU formulierten Definition „ist das Bewußtsein um und das Erlernen von Medienkompetenz eine grundlegende Voraussetzung für demokratische Partizipation und gesellschaftliche Verantwortung“. Um die Wichtigkeit dieser Kompetenz im Umgang mit den neuen Medien zu unterstreichen, hat die Europäische Kommission Medienkompetenz deshalb als „grundlegende und zu erlernende Fähigkeit der europäischen Bürger“ definiert. In Ländern wie Schweden, Irland und Großbritannien wurde das Erlernen von Medienkompetenz bereits in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen, in der Schweiz ist man vielerorts daran, Konzepte zur Medienkompetenz im Unterricht zu erarbeiten.

Links dazu:

http://ec.europa.eu/avpolicy/media_literacy/docs/recom/c_2009_6464_de.pdf

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1244&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
 

Partnerbibliotheken

Das neue Projekt der IFLA-Sektion für Kinder- und Jugendbibliotheken will die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendbibliotheken weltweit fördern. Es bietet die Möglichkeit, dass Bibliotheken aus verschiedenen Ländern Partnerbibliotheken finden, Erfahrungen in dem Bereich der Bibliotheksarbeit austauschen und gemeinsame Projekte zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen entwickeln. Den Umfang und die Art der Zusammenarbeit bestimmen die beteiligten Bibliotheken selbst.

Einige Beispiele für eine solche Zusammenarbeit sind:

 

– Ideen für eine kinder- und jugendgerechte Leseförderung austauschen

– Probleme aus der Praxis besprechen (z.B. Klassifikation, Aufstellungsordnung, technische und organisatorische Probleme usw.)

– Vorschläge und Lösungen für bibliothekarische Angelegenheiten aller Art diskutieren

– Informationen über gute, für Kinder und Jugendliche geeignete, Bücher austauschen

– Tipps zum Aufbau eines Buchklubs, zur Durchführung von Veranstaltungen in der Bibliothek usw. geben und erhalten

– Buchbesprechungen und -rezensionen veröffentlichen

– Trends, Neuheiten und Entwicklungen untereinander diskutieren

– u.v.m.

 

Erste Erfahrungen aus Pilotprojekten werden auf der IFLA-Konferenz in Göteborg im August 2010 vorgestellt.
 

Weiterführende Informationen, ein Anmeldeformular und eine aktuelle Liste der beteiligten Bibliotheken finden Sie unter:

http://www.ifla.org/en/node/1746

eGames in Bibliotheken

In Bibliotheksprojekte, Kinder- und Jugendbibliothek on 17 März 2009 at 06:59

Mark Buzinkay bietet auf seinem Blog die Publikation „eGaming in Bibliotheken“ als eBook zum freien Download an: http://www.buzinkay.net/blog-de/. Buzinkay geht vom Umstand aus, dass das Spiel die Kultur und somit auch die Gesellschaft prägt. Unser Leben wird zunehmend digital bestimmt. Dies trifft auch auf Spiele zu. Wollen sich Bibliotheken, neben Arbeitsort und Privatbereich, im Bewusstsein der Bevölkerung als dritter Ort etablieren, müssen sie sich mit „eGaming“ auseinandersetzen. Viele Jugendliche spielen regelmässig online. Dies tun sie, gemäss einer Studie aus den USA, nicht mit weit entfernt lebenden Mitspielern, sondern mit Leuten aus der Nachbarschaft (http://www.bild.de/BILD/digital/spiele/2009/02/17/nachbarn-bevorzugt/online-gamer-scheuen-die-ferne.html). Es ist also naheliegend, dass eine Bibliothek interessierte Jugendliche aus ihrem Umfeld als aktive Nutzer ansprechen kann, wenn sie eGaming-Veranstaltungen organisiert. Buzinkay stellt in seinem eBook einige Spiele vor, die sich für solche Veranstaltungen eignen. Die ALA (American Library Association) weiss um die Chancen, die Games für Bibliotheken bieten, und offeriert ihren Mitgliedern finanzielle Unterstützung für Organisation und Durchführung solcher Veranstaltungen (http://lisnews.org/apply_ala_s_5_000_gaming_grants).

Sabine Bachofner

Historische Kinder- und Jugendliteratur

In Fachzeitschriften zu Kinder- und Jugendliteratur, Kinder- und Jugendbibliothek, Kinder- und Jugendliteratur on 2 Februar 2009 at 12:50

Monatlich erscheint die Fachzeitschrift „Bulletin Jugend & Literatur“. In der neuesten Ausgabe von Januar 2009 findet sich ein interessanter Artikel für all jene, die den Bestand an Kinder- und Jugendbelletristik zu historischen Themen erneuern oder aufbauen wollen.

Alexandra Ernst nimmt in ihrem umfassenden Beitrag Bezug auf neueste historische Kinder- und Jugendromane. In den von ihr zusammengestellten Rubriken („Mysterium“, „starke Frauen“, „andere Religionen“, „Toleranz“, „Reisen“, „High Society“, „Reihen“ und „Leidenschaft“) stellt sie gelungene und weniger gelungene Werke von verschiedenen Autoren vor. Kritisch beleuchtet sie die sich abzeichnende Entwicklung einer zunehmenden Vermischung von Fantasy und historischem Roman. Für das Verfassen eines historischen Romans muss ein Autor recherchieren und Hintergrundinformationen wie Kleidung, Umgebung, Politik, Verhalten usw. zusammentragen. Diese Fakten gilt es dann, in die Romanhandlung einfliessen zu lassen. Fantasyromane hingegen verlangen nicht nach einem genauen historischen Kontext. Ihre Unschärfe wird mit einem Plus an Abenteuer, Action und Romantik kaschiert. Dank ihrer pointierten Rezensionen gelingt es Ernst, die Schwachstellen einiger historischer Kinder- und Jugendromane exemplarisch aufzuzeigen.

Sabine Bachofner

Bibliotheken gegen Gewalt

In Bibliotheksprojekte, Kinder- und Jugendbibliothek on 20 Januar 2009 at 07:38

Bibliotheken können neben ihren Kernaufgaben noch weitere wichtige Aufgaben im Dienste ihrer Gemeinde wahrnehmen. So ist beispielsweise die „Bibliothèque Gabrielle Roy“ in Quebec seit 1983 in einem Gebäude in Downtown untergebracht. Dies ist eine der Massnahmen, die dieses benachteiligte Quartier aufwerten sollen.

Die „LISNews“ (Librarian and Information Science News) berichten von der Bibliothek in Salinas, Kalifornien, die eine neue Aufgabe im Auftrag ihrer Gemeinde wahrnimmt. Sie leistet einen Beitrag zur Gewalteindämmung und Gewaltprävention. Indem durch geeignete Massnahmen mehr jugendliche Bibliotheksbenutzer gewonnen werden, soll deren Lesefähigkeit erhöht werden. Tatsächlich ist die Anzahl von Besitzern von Bibliotheksausweisen im Vergleich zum nationalen Durchschnitt sehr hoch. Bibliotheken können Jugendlichen also helfen, auf den richtigen Weg zu kommen.

Den ganzen Bericht finden Sie unter: http://lisnews.org/salinas_turning_libraries_prevent_gang_violence

Sabine Bachofner

Das Neueste im Bereich Games

In Kinder- und Jugendbibliothek on 4 Dezember 2008 at 13:15

Das neue “c’t special” stellt empfehlenswerte Spiel- und Lernprogramme für PC, Mac, DS und Wii, PS2, PS3, PSP sowie Xbox 360 für Kinder vor. 142 Computerprogramme testete die c’t-Redaktion; zudem wurden sie  von Lehreren, Eltern und Erziehungsberatern begutachtet. Das Heft kostet 8.50 Euro und kann per sofort online unter: http://www.heise.de/kiosk/special/ctratgeber/09/01/ bestellt werden.

Wie www.heise.de zudem mitteilt, wurde das Computerspiel “Crysis” (ab 18 Jahren) mit dem Deutschen Entwicklerpreis 2008 ausgezeichnet. Kritiker ordnen es den Killerspielen zu. Die Branchenkenner überzeugte das beste deutsche PC-Spiel hinsichtlich Design und Grafik. Weitere Nominierungen finden Sie unter: http://www.deutscher-entwicklerpreis.de/. Stellen Sie solch ein Spiel bei sich ins Gestell?

Sabine Bachofner