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Archive for Dezember 2008|Monthly archive page

eBooks

In Bibliotheksentwicklung, Bibliotheksprojekte on 22 Dezember 2008 at 09:20

Ab nächstem Jahr wollen Sony und Amazon ihre Ebook-Lesegeräte (PRS-505 und Kindle) auf den deutschen Markt bringen. Die Ebooks der beiden Anbieter erhalten allerdings bereits Konkurrenz von Nintendo’s portabler Konsole DS100. Wie der Tagesanzeiger berichtet, ist zudem auch das IPhone von Apple ein mögliches Ebook-Lesegerät.

Stephan Jaenicke, Vorstandsmitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, ist sich bewusst, dass schwere Zeiten auf den Buchhandel zukommen. Neue Wege und Strategien für Buchhandlungen sind gefragt, damit nicht das ganze Geschäft mit EBooks von grossen Konzernen wie Amazon oder Google übernommen wird. Das ganze Interview finden Sie unter: http://www.derhandel.de/news/technik/pages/show.php?id=547

Welche Wege schlagen Bibliotheken in dieser sich rasant verändernden Medienlandschaft ein? Was bieten Sie an? Wird die Onleihe über DiViBib für Bibliotheken vermehrt zur Option? Ihre Meinung interessiert uns!

Sabine Bachofner

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Transparente Bibliothek

In Bibliotheksmarketing on 17 Dezember 2008 at 12:50

Das „Library Journal“ präsentiert 12 Meilensteine für eine bibliothekarische Arbeit im Hinblick auf grössere Transparenz. Achten Sie darauf, dass die Bibliothek sowohl nach innen, also für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als auch nach aussen, also für die Kundschaft, mit ihrem Auftritt, mit Angeboten und Aussagen ein klar erkennbares Profil hat.

  • Geben Sie allen Beteiligten (Nutzern, Mitarbeitern, Trägern) die Möglichkeit, sich mitzuteilen.
  • Formulieren Sie Vorschläge konstruktiv und sorgen Sie dafür, dass dies Ihre Mitarbeiter ebenfalls tun. Dies erlaubt eine unvoreingenommene Auseinandersetzung damit.
  • Bauen Sie Ihren Freundeskreis, Personen und Organisationen, die sie unterstützen, laufend aus (Aufbau eines Netzwerks).
  • Akzeptieren Sie es, wenn jemand anonym bleiben will. So kommen Ihnen Fragen und Vorschläge zu Ohren, die Sie so sonst nie vernommen hätten.
  • Seien Sie ehrlich. Sowohl Nutzer als auch Mitarbeiter vergessen Täuschungsmanöver nicht.
  • Handeln Sie kundenorientiert und hinterfragen Sie immer wieder, ob die Angebote und Dienstleistungen den Wünschen entsprechen.
  • Interagieren Sie mit Ihren Kunden und anderen Bibliotheken, indem Sie nach der „open-door policy“ (Offenheit im Umgang mit allen Ansprechpartnern) handeln.
  • Nehmen Sie an Diskussionen über die eigene Institution auch online teil.
  • Messen Sie den Erfolg von neu eingesetzten Dienstleistungen oder Technologien.
  • Bedienen Sie alle Nutzergruppen gleichermassen.
  • Hören Sie auf Kritik und umgeben Sie sich mit talentierten Mitarbeitern.
  • Lassen Sie Wandel zu und verschliessen Sie sich nicht vor Neuentwicklungen.

Der Artikel erschien in zwei Folgen im November und Dezember; diese sind einsehbar unter: http://www.libraryjournal.com/article/CA6611609.html?industryid=47356 und http://www.libraryjournal.com/article/CA6611609.html?industryid=47356.

Sabine Bachofner

Lesen in Deutschland 2008

In Informationskompetenz, Lesen on 9 Dezember 2008 at 13:20

Die Stiftung Lesen (Mainz) konnte dank finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach 1992 und 2000 die dritte Bestandesaufnahme zum Lesen und den Lesekompetenzen in Deutschland durchführen. Wichtigste Erkenntnisse:

Jeder Vierte liest nicht, d.h. partizipiert nicht an schriftlicher Kommunikation.

Die Lesekultur wird zunehmend segmentiert, und die „Lese-Mittelschicht“ verschwindet. Die Zahl der Nichtleser bleibt konstant.

Immer mehr Menschen finden Lesen grundsätzlich wichtig (hohe Wertschätzung!) – was aber im Widerspruch zur gelebten Alltagspraxis steht.

Das Lese-Zapping oder Überfliegen der Texte nimmt zu.

Deutsch sprechende Migranten nehmen aktiv an der Lesekultur teil und greifen sogar etwas häufiger zum Buch als Deutsche ohne Migrationshintergrund.

Ganzer Bericht als Download: www.stiftunglesen.de > Neue Lesestudie

Ruth Fassbind

Das Neueste im Bereich Games

In Kinder- und Jugendbibliothek on 4 Dezember 2008 at 13:15

Das neue “c’t special” stellt empfehlenswerte Spiel- und Lernprogramme für PC, Mac, DS und Wii, PS2, PS3, PSP sowie Xbox 360 für Kinder vor. 142 Computerprogramme testete die c’t-Redaktion; zudem wurden sie  von Lehreren, Eltern und Erziehungsberatern begutachtet. Das Heft kostet 8.50 Euro und kann per sofort online unter: http://www.heise.de/kiosk/special/ctratgeber/09/01/ bestellt werden.

Wie www.heise.de zudem mitteilt, wurde das Computerspiel “Crysis” (ab 18 Jahren) mit dem Deutschen Entwicklerpreis 2008 ausgezeichnet. Kritiker ordnen es den Killerspielen zu. Die Branchenkenner überzeugte das beste deutsche PC-Spiel hinsichtlich Design und Grafik. Weitere Nominierungen finden Sie unter: http://www.deutscher-entwicklerpreis.de/. Stellen Sie solch ein Spiel bei sich ins Gestell?

Sabine Bachofner

Bibliomedia im Web 2.0

In Web 2.0 on 2 Dezember 2008 at 14:37

Guten Tag!

Herzlich willkommen im Bibliotheks-Blog! Wir wollen damit einen Raum schaffen, um auf unkomplizierte Weise mit Ihnen gemeinsam über Themen, die für öffentliche Bibliotheken wichtig sind, nachzudenken und uns auszutauschen. Mit diesem Blog betreten wir Neuland, und wir wollen mit Ihnen zusammen das Web 2.0 testen und ausloten.

Ein Blog bietet die faszinierende Möglichkeit, mit der Bibliothekskundschaft auf eine etwas andere Art in direktem Austausch zu sein. Gerade ein junges Publikum, das sich im Web zu Hause fühlt, lässt sich mit Blogs zu zielgruppenspezifischen Themen sicher ansprechen. Und weshalb nicht Jugendliche bei der Einrichtung und Betreuung solcher Blogs miteinbeziehen? Vielleicht hilft ja auch eine interessierte Lehrperson mit. Hat von Ihnen jemand schon Erfahrung mit einem Bibliotheks-Blog gemacht? Insbesondere für Jugendliche? Überlegen Sie sich die Einrichtung solch einer Austauschplattform für Ihre Bibliothek?

Ruth Fassbind