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Archive for the ‘Lesen’ Category

Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule – ein Handbuch

In Bibliotheksmarketing, Bibliotheksprojekte, Informationskompetenz, Kinder- und Jugendbibliothek, Lesen on 12 Dezember 2012 at 14:27

Um die Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken, Schulen und Lehrpersonen professionell und fruchtbar gestalten zu können, wurde von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich ein Handbuch erstellt, das Lehrpersonen und dem Bibliothekspersonal wichtige und nützliche Tipps im Hinblick auf eine Vernetzung und Zusammenarbeit untereinander gibt.

Sie finden im Handbuch (www.bischu.zh.ch) Materialien, Hinweise und Links, die man herunterladen, ergänzen und auf die jeweilige Situation anpassen kann.

Die folgenden Themen finden Sie online:

Zusammenarbeit von Bibliothek und Schule

 

Pädagogik (in der Schulbibliothek und in der öffentlichen Bibliothek)

 

Grundlagen (für Entwicklungsarbeit in Bibliothek und Schule)

 

Sie finden auf der Homepage ebenfalls ein Verzeichnis der vielen Institutionen, die sich für die Entwicklung von Gemeinde- und Schulbibliotheken einsetzen.

Ausserdem finden Sie Hinweise auf Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich LIteralität und Bibliothekswesen für Lehrpersonen und Bibliothekspersonal.

 

www.bischu.zh.ch

 

 

Lesen und Fussballspielen – das Projekt „kicken & lesen“ hat Erfolg!

In Lesen on 22 Juli 2011 at 13:07

Das Projekt „kicken & lesen“, das seit 2007 erfolgreich in Baden-Württemberg läuft, richtet sich an 10-14-jährige Jungen aus bildungsfernen Familien und/oder mit Migrationshintergrund. Ziel des Projekts ist es, Lese- und Integrationsförderung zu betreiben – auf eine Art, die bei Jungen dieser Altersgruppe ankommt und auch Nichtleser zum Lesen motiviert. Denn dass eine gute Lesekompetenz die Chancen bei der Berufsfindung und der sozialen Integration erhöht, ist mittlerweile überall bekannt.

Eine pädagogische Fachperson, die die Lesestärke der Jungen einschätzen kann, wählt 10-15 Teilnehmer aus, die sich nach der Schule treffen um in kleiner Runde gemeinsam zu Lesen und Fussball zu spielen. Ausdrücklich von der Projektleitung erwünscht ist eine Zusammenarbeit von Vereinen, Bibliotheken, Jugendförderungsprojekten, kirchlichen Institutionen usw. mit Schulen.

Die Hemmschwelle, in geselliger Runde zu lesen, die durch gerade für Jungen so wichtige körperliche Aktivität unterbrochen wird, ist deutlich niedriger als wenn jeder alleine für sich zu Hause lesen müsste.

Das Projekt hat bereits viele nicht minder erfolgreiche Nachahmer gefunden, so z.B. die Idee einer Projektleiterin, die Fussball gegen Karate austauschte und mit Drachen- und Kampfsportbüchern unterbrochen von schweisstreibenden Karate-Lektionen ihre jungen Leser zu motivieren wusste.

Weitere Infos zum Projekt „kicken & lesen“ finden Sie unter folgender Adresse:

www.kickenundlesen.de

 Claudia Kovalik

„Mein Papa liest vor!“ – Warum (auch) Väter vorlesen sollten

In Lesen, Uncategorized on 20 Juni 2011 at 10:28

Kinder brauchen Vorbilder, damit aus ihnen später begeisterte Leser werden. Obwohl viele Väter über die wichtige Rolle des Vorlesens für die spätere Lese- und Lernbiographie ihres Kindes informiert sind, überlassen sie das Vorlesen vielfach den Müttern.

Der deutsche Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ) weist darauf hin, dass Vorlesen gemeinsame Erfahrungen schafft, Stoff für gemeinsame Gespräche liefert und später schöne Kindheitserinnerungen wachrufen kann. Nur knapp ein Fünftel der Männer liest seinen Kindern allein oder gemeinsam mit der Partnerin vor. Viele Väter sehen ihren Zuständigkeitsbereich woanders, z.B. beim Hüttenbauen im Wald oder bei der Organisation des sonntäglichen Familienausflugs.

Christoph Schäfer, Pressesprecher der Stiftung Lesen, ist überzeugt, dass sich auch Väter durchaus für das Vorlesen begeistern lassen: „Zahlreiche Projekterfahrungen belegen: Väter werden zu Vorlese-Vätern, wenn man sie für das Thema sensibilisiert und durch niederschwellige, männeraffine Angebote zum Aktivwerden motiviert.“ Väter können ihren Söhnen, denen durch die Feminisierung im Lehrerberuf in der Primarschule vielfach männliche Vorbilder fehlen, durch das Vorlesen „eine wichtige Orientierung auch in entwicklungspsychologischer Hinsicht geben“ wie Regina Pantos, Vorsitzende des AKJ, betont.

Claudia Kovalik

Welttag des Buches am 23. April 2011

In Bibliotheksprojekte, Lesen, Literatur on 18 April 2011 at 08:02

Am kommenden Samstag, den 23. April, findet der jährliche Welttag des Buches statt. Die UNESCO will mit dem Welttag des Buches und den damit verbundenen Aktionen Buch und Lesen fördern.
Seinen Ursprung hat der Feiertag für das Buch in einer katalanischen Tradition, wonach sich die Menschen zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi Rosen schenken. Seit den zwanziger Jahren werden auf Initiative der Büchergilde von Barcelona auch Bücher verschenkt. Der 23. April ist besonders in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein Kulturereignis mit Volksfestcharakter, bei dem Verkaufsstände auf den Straßen aufgebaut sowie Lese- und Bücherfeste organisiert werden.

In der Schweiz steht der Tag unter dem Motto „Die Schweiz liest – lesen Sie mit!“. Es finden an diversen Orten Veranstaltungen statt, die etwas mit Büchern und Lesen zu tun haben. In Bibliotheken, Buchhandlungen und sogar im Zürcher Zoo wird am 23. April dem (Vor-)Lesen und dem Buch als solches vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt.

Weitere Informationen zum Welttag des Buches sowie eine Liste der verschiedenen Veranstaltungen finden Sie unter: http://www.journeemondialedulivre.ch/de

Claudia Kovalik

Kinderbuch-Apps auf dem iPad: Die digitalen Kinderbücher kommen!

In Fachzeitschriften zu Kinder- und Jugendliteratur, Kinder- und Jugendliteratur, Lesen on 4 April 2011 at 09:30

Immer mehr Kinderbücher werden neuerdings auch als E-Books für den iPad sowie als Apps für Mobiltelefone verkauft. Die vielen interaktiven Elemente (Geräusche, wenn man auf dem Bildschirm auf einen Gegenstand oder ein Tier tippt; Sterne, die plötzlich aufleuchten; Bälle, die gekickt werden können usw.) haben zwar oft nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun, machen aber den Kindern richtig Spass.

Kritiker monieren zwar, dass die vielen interaktiven Extras und Spielelemente das Kind vom Lesen abhalten, das Timing der Geschichte negativ beeinflusse und die Story selbst dadurch in den Hintergrund gerate. Dieses Multitasking schule die Wahrnehmung nicht, sondern schmälere im Gegenteil die Konzentration.

Meiner Meinung nach sind die Kinder aber solches Multitasking schon längst gewohnt und verlangen sogar danach. Ausserdem motivieren die interaktiven, auf dem iPad abrufbaren Bücher und Geschichten auch lesefaule und –ungeübte Kinder, es einmal mit einem Buch zu versuchen.

Sehr sinnvoll und motivierend finde ich die in allen E-Books eingebauten Vorlesefunktionen. Das Kind kann sich die Geschichte entweder von einer Computerstimme vorlesen lassen, oder, wie z.B. beim Titel „Philipps Wunsch“ von Woody Miller, seine eigene Stimme aufnehmen. Natürlich kann aber auch „ganz klassisch“ ein Elternteil die Rolle des Vorlesers übernehmen. So wird auf spielerische Weise das Lesen gefördert und es werden höchstwahrscheinlich auch bisher vom Lesen wenig begeisterte Kinder erreicht. Mittelfristig werden Kinder-E-Books nicht mehr vom Markt wegzudenken sein.

Ausführliche Besprechungen der Kinderbuch-Apps und E-Books finden Sie hier:

– bjl (Bulletin Jugend & Literatur), 2/2011, S. 18-21.

– eselsohr (Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien), 2/2011, S. 27.

– eselsohr (Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien), 3/ 2011, S. 24-25.

http://www.boersenblatt.net/434112/?t=newsletter

Claudia Kovalik

Lesekompetenz verbessert: Resultate der PISA-Studie 2009

In Lesen on 8 Dezember 2010 at 14:30

Die Zahl der leseschwachen Schülerinnen und Schüler in der Schweiz hat sich seit der ersten PISA-Studie im Jahre 2000 verringert. Während die Lesekompetenzen der 15-jährigen Schulabgänger vor zehn Jahren nur für den 17. Platz unter den untersuchten Ländern reichten, konnte sich die Schweiz nun auf Rang 13 unter den 65 bewerteten Ländern steigern.

Der nationale Aktionsplan zur Leseförderung scheint erste Früchte zu tragen. Die Priorität in der Leseförderung hat sich vom schönen und lauten (Vor-)Lesen in Richtung Textverständnis verschoben. Dem gründlichen Verstehen des Textes wird nun viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet als früher. Ein weiteres erfreuliches Resultat ist, dass besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Lesekompetenzen seit 2000 verbessert haben.

Dennoch sollte sich die Euphorie in Grenzen halten. Die Schweiz, als Land mit einem guten und gut dotierten Bildungssystem, sollte (noch) bessere Ergebnisse erreichen können. Viel Arbeit ist noch zu tun, wenn man bedenkt, dass immer noch 56% der Knaben und ein Drittel der Mädchen in der Schweiz nie oder nur sehr ungern ein Buch zur Hand nehmen.

Claudia Kovalik

Schweizer Erzählnacht/ Verleihung des Schweizerischen Buchpreises

In Lesen on 5 November 2010 at 09:45

Das nächste Wochenende steht ganz im Zeichen des Lesens und des Buches: Am 12. November findet die Schweizer Erzählnacht und am 14. November die Verleihung des Schweizer Buchpreises statt.

Getreu dem diesjährigen Motto der Erzählnacht – „Im Geschichtenwald“ – werden im Verlaufe einiger Stunden oder auch der ganzen Nacht in Bibliotheken, Schulen und vielen anderen Schauplätzen Geschichten erzählt, vorgelesen, nachgespielt usw. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, der spielerische und zwanglose Zugang zu Geschichten und Büchern sowie das gemeinsame Erleben steht im Vordergrund.

Am Sonntag, den 14. November wird der Schweizerischen Buchpreis an der Buchmesse Basel verliehen. Nominiert sind die folgenden fünf Autoren und Autorinnen: Dorothee Elmiger, Urs Faes, Pedro Lenz, Kurt Marti und Melinda Nadj Abonji.

 

Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen finden Sie hier:

www.buchstart.ch/de/projekte/erzaehlnacht.asp

http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/projekte/erzaehlnacht

www.schweizerbuchpreis.ch

 

Claudia Kovalik

eBook-Reader bei Kassensturz

In Lesen on 9 September 2009 at 14:18

Der Kassensturz stellte in der Sendung von gestern fünf verschiedene eBook-Reader vor. Generell gut bewertet wurde die Lesbarkeit der neuen E-Ink-Technologie. Die Menuführung ist oftmals kompliziert und entweder dauert das Blättern oder Aufstarten sehr lange. Der Kassensturz rät somit den Zuschauern, mit dem Kauf von einem eBook-Reader zuzuwarten, bis neuere und bessere Versionen auf dem Markt sind (Video unter: http://videoportal.sf.tv/video?id=9145ae56-4747-4a93-a339-dd43416b06f3 )

Zum gleichen Schluss kamen wir anlässlich der Vorstellung des Sony eBook-Readers am dritten Bibliothekstreff bei Bibliomedia. Die Folien zur Präsentation finden Sie auf der Bibliomedia-Homepage unter Aktuelles.

Sabine Bachofner

Grimme Online Award

In Kinder- und Jugendliteratur, Lesen on 2 Juli 2009 at 10:25

Der „Grimme Online Award“ prämiert qualitativ hochwertige Websites in den Bereichen „Information“, „Wissen und Bildung“, „Kultur und Unterhaltung“ sowie „Spezial“. Am letzten Mittwoch war es wieder soweit: Die Jury hat acht Angebote ausgewählt.

Im Bereich „Wissen und Bildung“ gewann unter anderem „zzzebra“, das Web-Magazin für Kinder (http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp). Diese gewaltfreie und geschützte Webseite bietet nebst einem Web-Magazin und Lerntricks eine grosse Geschichtensammlung sowie 600 Lieder aus der ganzen Welt, die zum Mitsingen und Mittanzen einladen, an. [Gesehen via „heise“]

Sabine Bachofner

Hörbücher

In Lesen, Literatur on 23 Juni 2009 at 12:46

Die Nachfrage nach Hörbüchern steigt – auch in Bibliotheken! Sich ein Buch vorlesen zu lassen, bietet – zusätzlich zur eigenen Lektüre oder anstelle derselben – noch einen ganz anderen Genuss. In einem Quiz des deutschen Börsenblattes kann man sein Wissen über die Entwicklung des deutschen Hörbuchs testen: http://www.boersenblatt.net/325529/ (gesehen via Infobib). Unter www.vorleser.net finden Hörbuchbegeisterte 550 kostenlose mp3-Hörbücher für einen legalen Download.

Sabine Bachofner