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Archive for the ‘Bibliotheksentwicklung’ Category

Ursachen und Gründe für die Nichtnutzung von Bibliotheken in Deutschland

In Bibliotheksentwicklung, Bibliotheksmarketing, Bibliotheksorganisation, Bibliotheksprojekte, Bibliotheksstatistik on 19 Juni 2012 at 08:25

Im Oktober/November 2011 wurde in Deutschland vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. sowie dem Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen eine repräsentative Telefonbefragung von 1300 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren durchgeführt. Darin wurden die Ursachen und Gründe eruiert, warum viele Jugendliche und Erwachsene keine öffentliche Stadt- oder Gemeindebibliothek (mehr) nutzen und welche Möglichkeiten es gibt, sie (zurück-) zu gewinnen.

Ungefähr ein Drittel (29%) der Deutschen im Alter von 14 bis 75 Jahren sind aktive Bibliotheksnutzer, d.h. sie haben in den letzten 12 Monaten eine öffentliche Bibliothek besucht. Der Europäische Durchschnitt liegt bei 64%). Haushalte mit Kindern nutzen öffentliche Bibliotheken öfter als solche ohne Kinder.

Die Befragung brachte wichtige Forderungen der Nicht- bzw. Nicht-Mehr-Nutzer zu Tage:

Die Nicht-(Mehr)-Nutzer wünschen:

–       erweiterte Öffnungszeiten

–       ansprechendere Räumlichkeiten

–       und ein aktuelleres sowie interessanteres Veranstaltungs- und Medienangebot

Am eindrücklichsten ist jedoch, dass sich der frühe Bibliotheksbesuch auszahlt: 62 Prozent der heutigen Bibliothekskunden haben in ihrer Kindheit mit ihren Eltern eine Bibliothek besucht, bei den Nicht- oder Nicht-Mehr-Nutzern sind dies nur 42 Prozent. Eine frühe Bibliothekssozialisation im Kindesalter hat also einen signifikanten Einfluss auf das spätere Nutzerverhalten: Wer in der Kindheit eine Bibliothek besucht hat, bleibt auch in seinem späteren Leben mit höherer Wahrscheinlichkeit Bibliotheksnutzer. Kinder müssen Bibliotheken also schon früh als selbstverständlichen Erlebnisort erfahren.

Alle Ergebnisse der Studie sowie detaillierte Angaben dazu finden Sie unter den folgenden Links:

http://www.stiftunglesen.de/bibliothekstudie

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/nichtnutzungsstudie.html

Neue Entwicklung in den USA und UK: Privatisierung Öffentlicher Bibliotheken

In Bibliotheksentwicklung, Bibliotheksorganisation on 15 Juli 2011 at 08:26

Vergangenen September übernahm die Firma LSSI („The Library Systems and Services“) die Leitung dreier Öffentlicher Bibliotheken in Kalifornien. Diese unterstanden vorher den Los Angeles Bezirksbibliotheken, nun werden sie neu von der privaten Firma LSSI geleitet.

Public Private Partnership (PPP) heisst diese Art der Bewirtschaftung kommunaler Einrichtungen. Der private Betreiber erhält einen Betrag für das Management und Personal der Bibliothek, der unter dem ursprünglich budgetierten Etat der Gemeinde oder Stadt liegt. Damit spart die Gemeinde Kosten ein, bleibt weiterhin die Eigentümerin der Bibliothek, gibt deren Betrieb aber in kommerzielle Hände.

Durch die Übernahmen von Bibliotheken durch private Betreiber erhofft man sich nicht nur eine Senkung der laufenden Kosten, sondern auch innerbetriebliche Verbesserungen und innovative Veränderungen durch neue Ideen der privaten Betreiber.

Es gibt aber auch kritische Stimmen, die sagen, dass fortan nur noch schlecht ausgebildetes und somit kostengünstigeres Personal eingesetzt würde, dass sich die Anschaffungspolitik verändern wird (sprich: fortan nur noch Bestseller und seichte Literatur eingekauft werden), und vieles nur noch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit gesehen wird.

LSSI hält dagegen, dass sie talentierte, motivierte und gut ausgebildete BibliothekarInnen suchen, die nach Leistung und Erfolg bezahlt werden und somit ein hohes Dienstleistungsniveau erbringen. „Im öffentlichen Bibliotheksbereich“, schreibt Frau Klauser,  gäbe es, „was Managementmethoden, Kundenorientierung, und Marketing betrifft, … noch einiges aus privatwirtschaftlich geführten Einrichtungen zu lernen“. Es sei „an der Zeit und notwendig, sich angesichts der desolaten Finanzlage vieler Kommunen … mit den verschiedenen Modellen und ihren Vor- und Nachteilen zu beschäftigen, um wirtschaftlich tragfähige und attraktive Alternativen parat zu haben“ (S. 292).

Die ganze spannende Entwicklung der Privatisierung von Bibliotheken kann hier nachgelesen werden:                                                                                             

– BuB (Forum Bibliothek und Information) 04/2011: Klauser, Hella: „Auf dem Weg zu McBib: Die Privatisierung Öffentlicher Bibliotheken schreitet in den USA voran. Nicht nur klamme Kommunen greifen zu“. S. 287-292.

Claudia Kovalik

Können Bibliotheken in einer digitalisierten Welt überleben?

In Bibliotheksentwicklung on 25 März 2011 at 12:20

Dies fragen sich in einem kürzlich erschienenen Artikel diverse Bibliotheksfachpersonen aus England und diskutieren den Gebrauch und die Ausleihmodalitäten von e-books in englischen Bibliotheken.

Kritisiert wird vor allem das „26-use“ Ausleihmodell des HarperCollins Verlags in den USA, das schon bald auch in Grossbritannien zur Anwendung kommen könnte. Die Ausleihlizenz eines e-book-Titels wird auf 26 Ausleihen beschränkt, da dies laut Verlag die durchschnittliche „Lebensdauer“ eines normalen Buches sei. Fachpersonen und BibliothekarInnen halten dagegen, dass Taschenbücher jedoch bis zu 40-Mal ausgeliehen werden können und gebundene Ausgaben sogar noch öfter.

Es stellt sich aber auch die Frage: Wenn alle e-books unbeschränkt und jederzeit für alle zugänglich wären, warum sollten die LeserInnen dann überhaupt noch Bücher kaufen? Oder noch in die Bibliothek gehen, wenn doch die e-books bequem von zu Hause aus heruntergeladen und gelesen werden können?

Als Argumente für den Gang in die Bibliothek führen die Experten ins Feld, dass Bibliotheken auch noch weitere Funktionen erfüllen. Sie existieren, um Wissen zu sammeln, für die Nachwelt zu erhalten und dieses kostenlos für alle zugänglich zu machen. Ausserdem stellen Bibliotheken als wichtiger Teil der Gesellschaft und der „community“ offene und geschützte (Arbeits-)Räume zur Verfügung, in denen Wissen geteilt und kreiert wird und wo es wachsen kann.

Die digitalen Medien stellen eine Chance dar für diejenigen Personen, denen es aus verschiedensten Gründen nicht möglich ist, selber in die Bibliothek zu gehen.

Der ganze Artikel (in englisch) ist zu finden unter: http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/click_online/9421996.stm

Neue Bibliothekskonzepte – ein Beispiel aus den Niederlanden

In Bibliotheksentwicklung, Bibliotheksorganisation on 16 Februar 2011 at 11:10

Die Openbare Bibliotheek in Amsterdam hat mit dem Umbau und ihrer Neueröffnung gleichzeitig ein völlig neues Bibliothekskonzept entwickelt. Im Zeitraum von 2004 bis 2010 wurde ein gross angelegter Veränderungsprozess konzipiert.

Die neue Bibliothek sollte ein Ort sein, an dem sich Menschen gern und lange aufhalten, weil Aktivitäten stattfinden und etwas passiert: eine Aufenthalts- und Erlebnisbibliothek.

Als weitere Massnahme wurden die Öffnungszeiten verlängert, die Bibliothek ist jetzt 7 Tage die Woche von 10-22h geöffnet und erfüllt mit ihren vielen Arbeitsplätzen und Loungebereichen die Funktion eines „Dritten Orts“ neben Wohnung und Arbeitsplatz.

Es erfolgte eine Trennung in Front Office (direkter Kundenkontakt) und Back Office. Das Back Office beherbergt die Verwaltung, wo qualitative Profile und innovative Projekte entwickelt werden, der Kontakt mit kulturellen Partnerorganisationen gepflegt wird, die umfangreiche digitale (Jugend-)Bibliothek betreut wird und grundsätzliche Vorgaben für das gesamte System erarbeitet werden.

Durch die (viel diskutierte und zunächst umstrittene) Trennung von Back und Front Office hat die Openbare Bibliotheek einen Raum für das Entwickeln neuer Projekte sowie Innovation geschaffen, die sonst neben der täglichen Routinearbeit zu kurz kommt – deshalb auch das Outsourcing bibliothekarischer Arbeiten wie Katalogisierung und Buchbindearbeiten.

Den Mitarbeitern wurde die Möglichkeit von Weiterbildungen, Teilnahme an Projekten und einem mobilen Einsatz, der ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht, angeboten.

Mehr Informationen zur Openbare Bibliotheek in Amsterdam finden Sie hier:BuB (Forum Bibliothek und Information) Nr. 62/ 2010: Dudek, Sarah: Die Bibliothek auf dem Weg zum „Dritten Ort“. S. 463.

BIS-Kongress vom 1. bis 4. September in Lausanne

In Bibliotheksarchitektur, Bibliotheksentwicklung, Uncategorized on 6 August 2010 at 09:24

In knapp vier Wochen findet der Kongress des Schweizer Bibliotheksverbandes BIS (Bibliothek Information Schweiz) unter dem Motto „Bibliotheken bewegen“ statt.

Vom 1. bis 4. September können Interessierte im neu eröffneten Rolex Learning Center in Lausanne an hochkarätigen Vorträgen und Diskussionsrunden teilnehmen und dabei auch das Learning Center, das bereits jetzt als Wahrzeichen der École Polytechnique Fédérale gilt, in Augenschein nehmen.

Anmeldungen und weitere Informationen unter: www.bis.ch

Claudia Kovalik

Die 10 wichtigsten Trends in akademischen Bibliotheken

In Bibliotheksentwicklung on 25 Juni 2010 at 10:12
  1. Academic library collection growth is driven by patron demand and will include new resource types.
  2. Budget challenges will continue and libraries will evolve as a result.
  3. Changes in higher education will require that librarians possess diverse skill sets.
  4. Demands for accountability and assessment will increase.
  5. Digitization of unique library collections will increase and require a larger share of resources.
  6. Explosive growth of mobile devices and applications will drive new services.
  7. Increased collaboration will expand the role of the library within the institution and beyond.
  8. Libraries will continue to lead efforts to develop scholarly communication and intellectual property services.
  9. Technology will continue to change services and required skills.
  10. The definition of the library will change as physical space is repurposed and virtual space expands.

Der ausführliche Text (ebenfalls in Englisch) ist zu finden unter:

 http://crln.acrl.org/content/71/6/286.long

 Claudia Kovalik

Die Jugendbibliothek des 21. Jahrhunderts – Jugendliche als Zielgruppe in öffentlichen Bibliotheken

In Bibliotheksentwicklung, Kinder- und Jugendbibliothek on 14 Juni 2010 at 07:59

Öffentliche Bibliotheken bieten Kindern und Erwachsenen viel: Veranstaltungen, Lesungen, Leseanimation und Führungen, nur um einige zu nennen. Um die Zielgruppe Jugendliche hingegen bemühen sich öffentliche Bibliotheken (noch) wenig. Sie werden vielerorts als mühsam und als nicht einfach zufriedenzustellen empfunden. Die Jugendlichen wiederum fühlen sich in ihren (Medien-) Interessen nicht ernst genommen, wie Jochen Dudeck von der Kommission der Kinder- und Jugendbibliotheken in der Mai-Ausgabe des BuB (S. 392) erklärt.

Um ein Konzept für Jugendbibliotheken zu entwickeln, fand am 4. Leipziger Bibliothekskongress eine Zukunftswerkstatt zum Thema „Die Jugendbibliothek des 21. Jahrhunderts“ statt. Nachfolgend fasse ich die wichtigsten Fragen und Themen zusammen, die als Anregung für eigene, weiterführende Gedanken und Projekte zum Thema „Jugendliche in der Bibliothek“ dienen können:

 – Mit welchen Angeboten (Medien, Dienstleistungen usw.) können wir die Zielgruppe Jugendliche erreichen?

– Wie sollten innovative Bibliotheksräumlichkeiten für Jugendliche aussehen?

– Wie stellen wir uns in Zukunft eine Beteiligung der Jugendlichen in der Bibliothek vor?

– Soll die Jugendbibliothek einfach ein etwas anderes Jugendzentrum sein?

– Sollen Beratungsangebote (Berufsberatung usw.) integriert werden? Wenn ja, welche?

– Wie weit sollen die Öffnungszeiten angepasst werden? Bis 22h an Wochenenden?

Eine interessante Schlussfrage, die am Kongress ebenfalls aufgeworfen wurde, war:

– Ist eine Beziehung bei aller gegenseitigen Wertschätzung auf Augenhöhe wirklich möglich?

Unter der folgenden Adresse kann die aktuelle Diskussion verfolgt und auch aktiv mitgeredet werden:

http://jugendbibliothek21.wordpress.com/

Claudia Kovalik

Medienkompetenz und Bibliothekspartnerschaften

In Bibliotheksentwicklung, Informationskompetenz, Kinder- und Jugendbibliothek on 30 November 2009 at 15:09

EU: Fokus auf Medienkompetenz

Über gute Medienkompetenz zu verfügen ist heutzutage ein fast schon unabdingbarer Bestandteil des täglichen Lebens. Die Europäische Kommission definiert Medienkompetenz als „grundlegende Voraussetzung für demokratische Partizipation und gesellschaftliche Verantwortung“ und stellt in einem Factsheet ihre Aktivitäten im Bereich Medienkompetenz vor. In der von der EU formulierten Definition „ist das Bewußtsein um und das Erlernen von Medienkompetenz eine grundlegende Voraussetzung für demokratische Partizipation und gesellschaftliche Verantwortung“. Um die Wichtigkeit dieser Kompetenz im Umgang mit den neuen Medien zu unterstreichen, hat die Europäische Kommission Medienkompetenz deshalb als „grundlegende und zu erlernende Fähigkeit der europäischen Bürger“ definiert. In Ländern wie Schweden, Irland und Großbritannien wurde das Erlernen von Medienkompetenz bereits in die Lehrpläne der Schulen aufgenommen, in der Schweiz ist man vielerorts daran, Konzepte zur Medienkompetenz im Unterricht zu erarbeiten.

Links dazu:

http://ec.europa.eu/avpolicy/media_literacy/docs/recom/c_2009_6464_de.pdf

http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/1244&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
 

Partnerbibliotheken

Das neue Projekt der IFLA-Sektion für Kinder- und Jugendbibliotheken will die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendbibliotheken weltweit fördern. Es bietet die Möglichkeit, dass Bibliotheken aus verschiedenen Ländern Partnerbibliotheken finden, Erfahrungen in dem Bereich der Bibliotheksarbeit austauschen und gemeinsame Projekte zur Leseförderung von Kindern und Jugendlichen entwickeln. Den Umfang und die Art der Zusammenarbeit bestimmen die beteiligten Bibliotheken selbst.

Einige Beispiele für eine solche Zusammenarbeit sind:

 

– Ideen für eine kinder- und jugendgerechte Leseförderung austauschen

– Probleme aus der Praxis besprechen (z.B. Klassifikation, Aufstellungsordnung, technische und organisatorische Probleme usw.)

– Vorschläge und Lösungen für bibliothekarische Angelegenheiten aller Art diskutieren

– Informationen über gute, für Kinder und Jugendliche geeignete, Bücher austauschen

– Tipps zum Aufbau eines Buchklubs, zur Durchführung von Veranstaltungen in der Bibliothek usw. geben und erhalten

– Buchbesprechungen und -rezensionen veröffentlichen

– Trends, Neuheiten und Entwicklungen untereinander diskutieren

– u.v.m.

 

Erste Erfahrungen aus Pilotprojekten werden auf der IFLA-Konferenz in Göteborg im August 2010 vorgestellt.
 

Weiterführende Informationen, ein Anmeldeformular und eine aktuelle Liste der beteiligten Bibliotheken finden Sie unter:

http://www.ifla.org/en/node/1746

Berufsbild BibliothekarIn

In Bibliotheksentwicklung on 7 Mai 2009 at 14:56

Wie werden BibliothekarInnen von aussen gesehen und wie sehen sie sich selbst?

Diese Fragestellung untersucht Elisabeth von Lochner in ihrer Masterarbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Klischees sind nach wie vor stark verbreitet, stimmen aber nicht mit der Selbsteinschätzung von BibliothekarInnen überein.

Hinweis gefunden in „biblioblog“; die ganze Arbeit ist zu finden unter: http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h236/h236.pdf

Sabine Bachofner

Wieso besuchen Kunden Bibliotheken?

In Bibliotheksentwicklung, Bibliotheksprojekte on 22 Januar 2009 at 13:44

Um herauszufinden, was eine Bibliothek wirklich bieten soll, muss sie primär ihre Kernkompetenzen definieren und anhand dieser Angebote und Dienstleistungen entwickeln.

Ein Artikel solchen Inhalts ist im Blog „Designing better libraries“ (http://dbl.lishost.org/blog/) publiziert worden. Hier wird erläutert, dass öffentliche Bibliotheken nicht, wie meist angenommen, im Informationsbereich, sondern im Erziehungs- und Lernbereich ihre Kernkompetenzen haben. Diese, sowie die davon abgeleiteten Handlungsbereiche, unterscheiden sich selbstverständlich nach Bibliotheksart, Grösse und Umgebung.

Die Definition der eigenen Kernkompetenz beginnt mit der Befragung der Bibliotheksnutzer. Hier wird ermittelt, was diese von der Bibliothek erwarten. Zudem werden auch die Nicht-Nutzer als potentielle Kunden befragt. Hilfreiche Hinweise liefert zudem eine genaue Beobachtung der Kunden, wann und wie sie die Bibliothek und deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Erst wenn wir unsere Kernkompetenzen kennen, können wir, unter Berücksichtigung neuer Technologien, neue innovative Dienstleistungen aufbauen. In diesem Sinne wird es in Zukunft auch immer wichtiger, eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und in Projekten zu suchen. Nur so und im Wissen um die Bedürfnisse unserer Kunden können wir neue, interessante Angebote für sie bereitstellen, die in dieser Form niemand für möglich gehalten hätte.

Sabine Bachofner