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BibNetz Schweiz – das Wissensportal der Schweizer Stadtbibliotheken

In Uncategorized on 19 März 2010 at 09:41

Vergangenen Dezember wurde das gemeinsame Rechercheportal „BibNetz Schweiz“ (www.bibnetz.ch) der Stadtbibliotheken Basel, Bern, Luzern, Zürich und Winterthur erfolgreich in Betrieb genommen.

Das Wissensportal BibNetz bietet eine Auswahl von Datenbanken und Links auf Webseiten, die thematisch geordnet sind (u.a. Swissdox, Munzinger Chronik, Brockhaus, Pschyrembel usw.) sowie weitere Lexika zu Literatur, Film, Kunst, Musik, Sport und Natur.

Die Vorteile des neuen Portals liegen auf der Hand:

– In den kostenpflichtigen Datenbanken kann in den am Projekt beteiligten Bibliotheken vor Ort gratis recherchiert werden

– Die Suchanfrage erfolgt über eine gemeinsame Suchmaske

– Die Datenbanken und Links auf Webseiten sind thematisch geordnet

– Zu jeder Datenbank gibt es Informationen und Suchtipps

 Die meisten kleineren Bibliotheken können ihrer Kundschaft aus finanziellen Gründen keine oder nur wenige kostenpflichtige Datenbanken anbieten.

Dank BibNetz wissen BibliothekarInnen, welche Datenbanken zur Verfügung stehen, wohin sie ihre Kundschaft für gewisse kostenpflichtige Recherchen schicken können und in welchen Bibliotheken sie bei Bedarf selbst recherchieren können.

Claudia Kovalik

Handyromane – die Belletristik der Zukunft?

In Uncategorized on 5 März 2010 at 11:26

Inspiriert von einem Artikel im Tages-Anzeiger (25.2.2010) über Oliver Bendel, den Autor von sogenannten „Handyromanen“, möchte ich das Thema in diesem Blog aufnehmen.

Neu ist die Idee der aufs Mobiltelefon runterladbaren Romane zwar nicht. Bereits vor zehn Jahren hatte ein junger Mann aus Japan unter dem Pseudonym „Yoshi“ mit seiner Geschichte „Deep Love“ für Furore gesorgt. Die erfolgreiche, neue Idee inspirierte viele JapanerInnen, sich ebenfalls als Handyroman-AutorInnen zu betätigen. Der Erfolg ist ihnen im technikorientierten Japan (fast) sicher: durchschnittlich 400’000-mal wird ein Handyroman im Land der aufgehenden Sonne runtergeladen.

In Deutschland, Österreich und den USA werden solche Zahlen wohl noch lange ein utopisches Ziel bleiben. Wer hier ein paar tausend Downloads erzielt, gehört bereits zu den Hitautoren. Und die Schweiz ist in dieser Hinsicht noch ein Entwicklungsland: bislang gibt es noch keine Möglichkeit, hierzulande Handyromane runterzuladen. Obwohl der Trend in der Schweiz verschlafen wurde, hofft Handyroman-Autor Oliver Bendel, dass in den nächsten Monaten bald die ersten mobilen Bücher angeboten werden.

Claudia Kovalik