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Posts Tagged ‘Web 2.0’

Handys in Bibliotheken: Vom verbotenen Gerät zur willkommenen Dienstleistung

In Uncategorized on 3 Februar 2010 at 09:44

Während das Handy in der Bibliothek hierzulande „am ehesten auf Verbotsschildern zu finden“[1] ist und meist eine unwillkommene Ruhestörung der lesenden Kundschaft darstellt, werden seine Dienste in amerikanischen Bibliotheken bereits ausgiebig genutzt.

Die modernen Mobiltelefone bieten zahlreiche hilfreichen Applikationen an, die auch im Bibliotheksbereich genutzt werden können. Diese Funktionen reichen von SMS-Auskünften, interaktiven Lageplänen, Audioführungen durch die Bibliothek, Zugang zu elektronischen Sammlungen und Website-Zugang bis zu mobilen Onlinekatalogen („Mopacs“). Mit einem internetfähigen Mobiltelefon kann sich der (amerikanische) Nutzer somit schnell und bequem über den Standort, die Öffnungszeiten der Bibliothek sowie über das Vorhandensein und die Signatur eines gewünschten Buches informieren.

Die bislang erste Bibliothek im deutschsprachigen Raum, die eine mobile Website anbietet, ist die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (http://mobil.uni-koeln.de). Für deutschsprachige Nutzer sind ExLibris und OCLC daran, für ihre Produkte Primo bzw. TouchPoint mobile Versionen zu entwickeln, die dann direkt vom Handy aus genutzt werden können.

Pfeifenberger hält in ihrer Masterarbeit zum Thema mobile Opacs fest, dass Bibliotheken, die „konkurrenzfähig bleiben und ihre Stellung als zentrale Informationsquellen unserer Gesellschaft halten [wollen], … auch im mobilen Web sichtbar werden [müssen]. … Deshalb ist es wichtig, bibliothekarische Dienstleistungen schon heute in die virtuelle Umgebung einzubetten und Informationen und Inhalte auch auf mobilen Geräten zugänglich zu machen“1.

[1] Pfeifenberger, Regina: Der Opac im Handyformat. Mobile Online-Kataloge sichern die Zukunft von Bibliotheken als zentrale Informationsquellen der Gesellschaft. In: BuB 62, 1/2010, S. 56.


Claudia Kovalik
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Medienkompetenz

In Informationskompetenz on 21 August 2009 at 13:47

Die EU-Kommission weist die EU-Mitgliedsländer darauf hin, dass Medienkompetenz in der zunehmend technisch geprägten Informationsgesellschaft immer wichtiger wird.

Der deutsche Kinderschutzbund setzt die neue Leitlinie der EU um und will Eltern Medienkompetenz beibringen. Solange die Eltern Medien nicht zu nutzen wissen und diese kritisch hinterfragen, können sie den Kindern keine Vorbilder sein und Medienkompetenz vermitteln. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien bedeutet nicht nur, dass man Medien kritisch beurteilt und sinnvoll einsetzt sondern auch seine eigene Privatsphäre im Internet wahrt.

Auf der Webseite www.medien-dschungel.de stellt der deutsche Kinderschutzbund das Projekt vor. Die Medienkurse richten sich an Eltern, Erziehende, pädagogische Institutionen und interessierte Unternehmen.

Bibliotheken sind pädagogische Institutionen, deren Ziel es ist, Medienkompetenz zu vermitteln. Sie können selbst in Zusammenarbeit mit dem deutschen Kinderschutzbund Kurse für Eltern anbieten oder Kindern und Jugendlichen Chancen und Risiken der Medien aufzeigen.

via heise

Sabine Bachofner

Lovelybooks.de

In Lesen, Web 2.0 on 20 Januar 2009 at 07:59

„Librarything“, der weltgrösste Online-Buchclub, der Privatpersonen und Bibliotheken hilft, die eigene Bibliothek virtuell zu organisieren, erhält Konkurrenz von einer deutschen Bücherplattform (gesehen bei: recherchenblog.ch). Allen Besuchern stellt www.lovelybooks.de Buchrezensionen, Empfehlungen und die Suche nach Büchern mit Tags, die durch angemeldete Nutzer vergeben wurden, zur Verfügung. Angemeldete Benutzer können miteinander über Bücher diskutieren, ihre eigene Bibliothek online pflegen und diese auch anderen Besuchern zugänglich machen.

Bibliotheken können sich ebenfalls anmelden und sich am Aufbau solch eines virtuellen Bücherclubs beteiligen, indem sie ihre Buchvorschläge für eine breitere Leserschaft zugänglich machen. Zudem finden sie hier auch Hinweise für die Anschaffungen von Büchern zu gleichen Themen (z.B. Krimi), die von der virtuellen Lesergemeinschaft – und damit auch von potentiellen Bibliothekskunden – geprüft und für gut befunden worden sind.

 

Sabine Bachofner

Bibliomedia im Web 2.0

In Web 2.0 on 2 Dezember 2008 at 14:37

Guten Tag!

Herzlich willkommen im Bibliotheks-Blog! Wir wollen damit einen Raum schaffen, um auf unkomplizierte Weise mit Ihnen gemeinsam über Themen, die für öffentliche Bibliotheken wichtig sind, nachzudenken und uns auszutauschen. Mit diesem Blog betreten wir Neuland, und wir wollen mit Ihnen zusammen das Web 2.0 testen und ausloten.

Ein Blog bietet die faszinierende Möglichkeit, mit der Bibliothekskundschaft auf eine etwas andere Art in direktem Austausch zu sein. Gerade ein junges Publikum, das sich im Web zu Hause fühlt, lässt sich mit Blogs zu zielgruppenspezifischen Themen sicher ansprechen. Und weshalb nicht Jugendliche bei der Einrichtung und Betreuung solcher Blogs miteinbeziehen? Vielleicht hilft ja auch eine interessierte Lehrperson mit. Hat von Ihnen jemand schon Erfahrung mit einem Bibliotheks-Blog gemacht? Insbesondere für Jugendliche? Überlegen Sie sich die Einrichtung solch einer Austauschplattform für Ihre Bibliothek?

Ruth Fassbind