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E-Book Reader vs. Tablets: wer entscheidet das Rennen für sich?

In Uncategorized am 16 Januar 2012 um 14:26

In den letzten drei Jahren waren E-Books und die dazu notwendigen Lesegeräte, die E-Book-Reader, in aller Munde. Seit der Markteinführung des iPads von Apple und anderen Tablets ist jedoch das Interesse an den klassischen E-Book-Readern gesunken.

Die E-Book-Reader, obwohl mit lesefreundlicher „Tinte“ (E-Ink) und langer Akku-Lebensdauer ausgestattet, eignen sich nur zum Lesen von Werken, die nicht illustriert sind. Sie eignen sich nur beschränkt für die Wiedergabe wissenschaftlicher E-Books oder elektronischer Zeitungsartikel, da die darin enthaltenen Inhalte, Grafiken usw. nur langsam geladen und nur in Graustufen wiedergegeben werden. All dies ist bei einem Tablet, auf dem multimediale Inhalte schnell und attraktiv direkt aus dem Internet heruntergeladen und wiedergegeben werden, kein Problem.

Auf die neue Konkurrenz von Seiten der Tablets haben die Anbieter von E-Book-Readern mit teilweise drastischen Preissenkungen reagiert. Doch auch diese Massnahme konnte den Siegeszug der Tablets bisher nicht verhindern: Im Jahre 2010 wurden weltweit ca. 20Mio. Tablets und 12Mio. E-Book-Reader verkauft. Im Jahre 2011 waren es bereits 56Mio. Tablets, während die E-Book-Reader nur ein verlangsamtes Wachstum aufwiesen (genaue Zahlen noch unbekannt).

Die nahe Zukunft wird zeigen, welche(s) Gerät(e) sich dann schlussendlich auf dem Markt durchsetzen wird.

 

Neue Spezialbibliothek in Mexiko City

In Uncategorized am 22 Dezember 2011 um 16:07

Es gibt weltweit viele interessante Spezialbibliotheken sowie Buchausleihstellen, die nicht ganz dem klassischen Bild einer Bibliothek entsprechen. So existieren Kamelbibliotheken, schwimmende Bootsbibliotheken, Fahrbibliotheken usw. Auch die Eisenbibliothek in der Nähe von Schaffhausen/CH, die alles zum Thema Eisen, -verarbeitung, -produktion usw. im Bestand hat, gehört zu den spezialisierten Bibliotheken.
Nun kommt in Mexiko eine weitere Spezialbibliothek – diesmal zum Thema Drogen – dazu. Die erste „Biblioteca Canábica“ wurde bereits 2003 gegründet; mittlerweile gibt es in Mexico City deren sechs und eine siebte Filiale wird im Januar 2012 eröffnet. Die Kannabisbibliotheken sind in Kulturzentren, öffentlichen Bibliotheken oder Cafés untergebracht und somit sichtbar für ein breites Publikum. Ihr Bestand bezieht sich ausschließlich auf Bücher über Drogen aller Art: Marihuana, Kokain, Heroin, Arzneien und so fort.
Das Ziel dieser Kannabisbibliotheken ist es, zuverlässige Informationen über die verschiedenen Drogen zur Verfügung zu stellen, sowie eine vermehrte Toleranz in der Gesellschaft im Umgang mit Drogen und in Legalisierungsfragen zu erreichen. „Wir möchten eine gesündere Einstellung zur Drogenfrage“, sagt Carlos Zamudio, der Direktor des Cannabis Library Projekts. Nachdem der in Mexiko tobende Drogenkrieg, der in den vergangenen Jahren rund 35.000 Opfer gefordert hat, noch lange nicht unter Kontrolle ist, sucht nun auch der Staat nach Auswegen und Alternativen aus dem Dilemma. Eine offene und zuverlässige Informationsvermittlung über Drogen ist hierzu Voraussetzung. Die neue Kampagne der Kannabisbibliotheken nennt sich L.S.D. – ein Wortspiel zu ‚Leer Sobre Drogas‘ (Lies über Drogen).
Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.csmonitor.com/World/Americas/Latin-America-Monitor/2011/1004/Mexico-s-Cannabis-Libraries-reflect-rising-drug-problem-and-changing-attitudes

Neue Website zum Thema Informationskompetenz aufgeschaltet

In Informationskompetenz, Uncategorized am 14 November 2011 um 15:26

Informationskompetenz zählt in unserer Informationsgesellschaft zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen für den Erfolg in Studium und Beruf. Auf der neu aufgeschalteten, viersprachigen Webseite www.informationskompetenz.ch finden interessierte Personen die im Rahmen des Projekts „Informationskompetenz an Schweizer Hochschulen“ entwickelten Standards zur Informationskompetenz.

Aufgrund dieser sechs Standards wurden Lernziele definiert, die sich gut für die direkte Umsetzung in Lehrveranstaltungen im Bereich Informationskompetenz an (Hoch-)Schulen eignen. Für jeden Standard wurden spezifische Kompetenzen formuliert, die von den Lernenden erworben werden sollen.

Informationskompetenz darf gemäss neueren Studien nicht nur auf die Anwendung bibliothekarischer Werkzeuge beschränkt bleiben, sondern auch zeitgemässe Aspekte wie „Weiterverwenden von Information“ und „Verantwortung gegenüber Information“ sollen im Ausbildungsprogramm ihren Platz haben.

Zur Website:

www.informationskompetenz.ch

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