Die Stiftung Lesen (Mainz) konnte dank finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach 1992 und 2000 die dritte Bestandesaufnahme zum Lesen und den Lesekompetenzen in Deutschland durchführen. Wichtigste Erkenntnisse:
Jeder Vierte liest nicht, d.h. partizipiert nicht an schriftlicher Kommunikation.
Die Lesekultur wird zunehmend segmentiert, und die “Lese-Mittelschicht” verschwindet. Die Zahl der Nichtleser bleibt konstant.
Immer mehr Menschen finden Lesen grundsätzlich wichtig (hohe Wertschätzung!) – was aber im Widerspruch zur gelebten Alltagspraxis steht.
Das Lese-Zapping oder Überfliegen der Texte nimmt zu.
Deutsch sprechende Migranten nehmen aktiv an der Lesekultur teil und greifen sogar etwas häufiger zum Buch als Deutsche ohne Migrationshintergrund.
Ganzer Bericht als Download: www.stiftunglesen.de > Neue Lesestudie
Ruth Fassbind